Trauma ist die vielleicht am häufigsten
ignorierte oder verharmloste und
missverstandene Ursache menschlichen Leids
 Dr. Peter A. Levine

 

Fortbildungen im Bereich Psychotraumatologie,
Traumazentrierte Fallberatung und Traumapädagogik

Als Fachkraft im Psychosozialen Bereich, erfahren Sie viel von dem Leid anderer Menschen auch von deren Traumatisierungen. Zur Erhaltung ihrer Körperlichen und psychischen Gesundheit und ihrer Arbeitsfähigkeit, ist es wichtig in ihrem Privatleben davon abschalten zu können und nicht die Sorgen anderer mit nach Hause zu nehmen.

 

Gefahren des Ausbrennens, Burnouts oder einer sekundären Traumatisierung gilt es zu verhindern.

 

Bei einem ---> Burnout gibt es das Problem, dass die individuellen Fähigkeiten, wie man die Anforderungen und Belastungen der Arbeit psychisch bewältigen kann, an eine Grenze geraten.

 

Unter sekundärer Traumatisierung versteht man das Auftreten von typischen posttraumatischen Symptomen bei Menschen, die nur indirekt mit dem traumatischen Ereignis konfrontiert wurden, z.B. durch die Beschreibung durch die Menschen mit denen sie arbeiten oder die sie begleiten.

 

Was also hält uns gesund in unserem Berufsleben?

 

Ein zentraler Aspekt in der Salutogenese (Gesunderhaltung) nach Antonovsky ist das Kohärenzgefühl, das sich aus 3 Aspekten zusammensetzt.

 

  1. Das Gefühl von Verstehbarkeit: Die Fähigkeit, dass man die Zusammenhänge des Lebensversteht.
  2. Das Gefühl von Handhabbarkeit und Bewältigung: Die Überzeugung, dass man das eigene Leben gestalten und sich dabei selbstwirksam erleben kann.
  3. Gefühl von Sinnhaftigkeit bzw. Bedeutsamkeit: Der Glaube, dass das Leben einen Sinn hat, bzw. man ihm selbst einen Sinn geben kann.

Verstehbarkeit, Handhabbarkeit, Bedeutsamkeit, hält uns u.a. also gesund. Bezogen auf unser Arbeitsfeld bedeutet das, ausreichend Kenntnisse über psychotraumatologische Vorgänge und konkretes Handlungswissen in diesem Bereich zu besitzen.

 

Daher ist es mir zur Vorsorge von Burnout und Sekundärer Traumatisierung ein  Herzensanliegen Fachleute, die mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen, deren Eltern und Erwachsenen arbeiten dahingehend zu beraten und fortzubilden, wie sie mit dieser besonderen Herausforderung "Psychotraumatologie" in ihrem Arbeitsfeld umgehen können.

 

Meine Fortbildungen sind durch meine über 20-jährige Berufserfahrung und eigenen Weiterbildungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, sehr praxisnah. 

 

Gibt es eine besondere Fragestellung in ihrem Bereich,so sprechen Sie mich gerne dazu an. Eine Auswahl meiner bisherigen Fortbildungen findet sich weiter unten.

Mögliche Fortbildungen zu Themen wie: (Auswahl)

 

  • Psychotraumatologie: Grundlagen und Fallberatung,Anwendung des psychotraumatogischen Fachwissens auf konkrete Fallbeispiele für Fachkräfte im psychosozialen Bereich.
       ---> Aufbau einer regelmäßigen Gruppe (klick)

  •  Selbstfürsorge, Psychohygiene, Vorsorge Sekundäre Traumatisierung für Fachkräfte im psychosozialen Bereich. Wie geht das?
  • Die Arbeit mit traumatisierten Kindern und ihren Eltern in der Tagesgruppe: Was kann ich als Sozialpädagoge/ -in, Erzieher/ -in, Mitarbeiter/ -in tun?
  • Trauma und Schule: Traumatisierte Kinder in Schule und Hort, wie     kann ich hilfreich sein? Praxisorientierte Hilfen zum Umgang.

  • Arbeit und Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen      für Ausbilder, Lehrkräfte, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen,     HeilpädagogInnen, Pflegeeltern, ...

 

Bitte melden sie sich bei Interesse ---> Kontakt